3 TIPPS FÜR MEHR DURCHHALTEVERMÖGEN BEIM BUSINESSAUFBAU

3 Tipps für mehr Durchhaltevermögen bei deinem Businessaufbau 🎧

Ein Unternehmen ist nicht an einem Tag aufgebaut. Auch nicht in einer Woche. 1-3 Jahre kannst du durchschnittlich rechnen. Das bedeutet natürlich, dass es auch immer wieder Zeiten von Unsicherheit gibt. Du wirst mit deiner Ungeduld, deinen Selbstzweifeln und Versagensängsten konfrontiert. Und in diesen Zeiten ist ganz schlicht & einfach Durchhaltevermögen gefragt.

Durchhalten klingt sehr negativ, nach sehr viel Anstrengung. Dabei soll Business doch *leicht* gehen.

Ich bin ehrlich, es muss NICHT immer leicht und easy gehen. Das Leben besteht nicht nur aus Luft & Liebe. Schattenanspekte des eigenen Lebens und der eigenen Seele wollen gesehen und vor allem gewertschätzt werden. Wertschätzung und Annahme führen zu Transformation. Genauso, wie Trauer, Schmerz, Wut, Ärger zu einem Leben einer gereiften Persönlichkeit gehören, genauso gehören auch zähere und anstrengendere Zyklen im Business dazu.

Die große Frage ist, wie du mit diesen Phasen UMGEHST.  Gehst du in den Widerstand? Dann wird es ein schweres und anstrengendes Durchhalten.

Oder gehst du in die Akzeptanz? Dann kommt eine spielerische und vielleicht sogar leichte Komponente hinzu, ein Wissen um die Wichtigkeit solcher Phasen und auch um ihre zeitliche Begrenzung.

Hier meine 3 Tipps für dich für ein entspanntes und vor allem effektives Durchhalten beim Businessaufbau

1. Finde die Stärke in deinen Schwächen

Ungeduld ist Stärke und Schwäche zugleich.

Schwäche, weil sie dir vorgaukelt, du seist noch nicht so weit, wie du eigentlich sein müsstest (was relativ oft Quatsch ist). Und Stärke, weil sie eine gewisse Antriebskraft beinhaltet, konsistent weiter zu arbeiten an deinem Unternehmen.

Du hast die Wahl: fokussierst du dich auf die destruktive Seite deiner Ungeduld oder nutzt du die Kraft, die in ihr stecktFormuliere deine Aussagen für dich um:

  • Anstatt „wär ich doch schon weiter“ -> „ich bin so weit wie ich bin und mit meiner Power kann ich noch viel weiter kommen“.
  • Anstatt „andere sind viel schneller und besser als ich“ -> „andere sind weiter, also kann ich das auch schaffen“
Es kommt IMMER auf die Perspektive an, wie du siehst! 🙂

Selbstzweifel können Entwicklungsmotor und ein gesundes Maß an Demut sein.

Selbstzweifel können dich in die völlige Lethargie und Antriebslosigkeit verfrachten. Oder du kannst sie zur ehrlichen Reflexion und Weiterentwicklung nutzen. Beginne damit zu reflektieren:

  • In welchen Situationen kommst du ins Zweifeln an dir und deinen Fähigkeiten?
  • Was sind die Auslöser und Triggerpunkte?
  • Welche Sätze hörst du dich und andere sagen?

Die Reflexion selber bringt dir oft schon große Aha-Momente und Erkenntnisse. Manchmal reicht das schon aus, dass ein Umdenken und anderes Verhalten möglich wird. Ansonsten überleg dir, was und auf welche Weise du noch weiterentwickeln kannst an dir.

Wenn du dich noch nicht für kompetent genug hältst, weil du beim Sprechen vor Gruppen den Faden verlierst, dann kannst du dich in dem Bereich weiterbilden. Du traust dich nicht höhere Preise zu nehmen, weil du denkst, das würde niemand bezahlen? Wenn du an deinem Selbstwert arbeitest, werden sich diese Gedanken schnell als Hirngespinste entpuppen. Mein Mittel der Wahl um solche Blockaden bei dir aufzulösen ist wingwave-Coaching. Wenn du auf negative Überzeugungen gestoßen bist, die aus deiner Familie stammen, dann könntest du dich mit Hilfe einer Familien-Aufstellung von ihnen befreien.

Selbstzweifel in geringem Maße helfen dir auch auf dem Boden zu bleiben und die Erdung nicht zu verlieren. Eine ganz nützliche Kompetenz, wenn man sich anschaut, welche wirren Angebote auf dem Online- und Offline-Markt teilweise so rumgeistern 🙂

Angst ist ein Schutzmechanismus und erst in übertriebenem Maße gefährlich

Kennst du aus dem Kindergarten noch die Kinder, die überall drauf springen, alles anpacken, keine Angst vor Nix haben? Und dann die, die nur am Rande stehen und sich bei nichts trauen mitzumachen? Das sind die zwei Seiten der Angst. Die einen haben gar keine und oft auch weniger Gefühl für wirklich selbstschädigendes Verhalten. Die anderen haben nur Angst und bekommen das Leben daher nur von den Zuschauerrängen aus mit.

In der Mitte liegt das Gold. Angst kann dir zeigen, wo du vorsichtig sein und nochmal genauer hingucken solltest, ob du gerad wirklich was Schlaues vorhast oder zu voreilig bist. Unter Umständen kann sie dein Leben sichern. Daher, verurteile Angst nicht, sondern lerne sie zu nutzen.

2. Setz dir Fristen und Etappenziele

Ziele können Stress machen oder entspannen 🙂 Ich war ja lange Zeit kein „Planer“. Alles sollte flexibel und spontan sein. Das ist auch immer noch meine Grundhaltung, doch mittlerweile hab ich den Mehrwert von Planung und Zielen für mich entdeckt.

Falls es sich etwas zieht in deinem Unternehmen, dann wirken kleine Ziele und Fristen Wunder. Du bleibst dran, weil du weißt, was du „zu tun hast“. Die Gefahr sich im großen Ganzen zu verlieren ist kleiner, du bleibst im Moment. Gerade wenn dir alles überm Kopf zusammenstürzt, dann legst du deinen Fokus auf den kleinsten nächsten Schritt und tust genau das, was dafür nötig ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Etappenziele sind für mich dennoch verhandelbar, sie sind wie ein Geländer für mich zum daran entlang hangeln. Wenn ich mal ein Ziel nicht erreiche, dann geht die Welt nicht unter. Dann korrigiere ich etwas und mache einfach weiter. Genauso andersherum, wenn ich mal sehr viel mehr erreiche, passe ich meine Zwischenziele oder evtl. die Fristen dementsprechend an.

Was dir diese Vorgehensweise ermöglicht, ist, einfach im Umsetzen zu bleiben, dich von kleinen Auf und Abs nicht ablenken zu lassen. Wenn du deine Dienstleistung mal zwei Wochen lang nicht verkauft hast, musst du dir keinen Kopf machen. Du kennst die Wellenbewegungen in einem Unternehmen und weißt, dass bei Konstanz und Konsequenz bspw. in deinen Marketingtätigkeiten immer wieder Aufwärtsphasen kommen.

3. Folge deiner Vision und Berufung

Sowohl Zielplanung, als auch ein gesunder Umgang mit deinen eigenen Schwächen setzt gewissermaßen voraus, dass du eine Vision hast und deiner Berufung folgst. Auch wenn du schon länger mit deinem Unternehmen am Start bist, kann eine Reflexion darüber nicht schaden.

Einer großen Vision zu folgen und tagtäglich das zu tun, wozu du dich berufen fühlst, lässt dich die Hürden des Alltags und die anstrengenden Zeiten in deinem Unternehmen ganz anders AKZEPTIEREN. Denn du kennst dein WARUM. Du weißt, weshalb du das alles tust. Du weißt, dass dir deine Vision so wichtig ist, dass du nicht vorher aufgibst.

Ist es, weil du Zeit und Energie für deine Familie haben willst? Hast du deine Bestimmung darin gefunden, andere Menschen zu unterstützen? Ist deine Vision eine saubere und friedvollere Welt und du fühlst dich berufen, dich für Tiere einzusetzen? Was ist es, was dich WIRKLICH antreibt tagtäglich und wofür du auch eine Durststrecke in Kauf nimmst?

Ich freu mich auf einen Kommentar von dir, welche Schwächen hast du gelernt positiv zu nutzen? Arbeitest du auch schon mit Zwischenzielen? Und was ist DEINE Vision, für die du ALLES gibst?

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Liebe Lydia,
    Danke für deine Tipps. Gerade der Perspektivwechsel und das Zulassen von Zweifeln und Ängsten heben uns auf die nächste Stufe. Es hat mir Spaß gemacht, dir im Podcast zuzuhören.
    Herzliche Grüße, Ina

    1. Liebe Ina,

      vielen Dank für dein Feedback – auch zu meinem Podcast 🙂
      Genau, es gehören zum Leben immer mehrere Seiten und es kommt immer auf unseren Umgang mit ihnen an.
      Verdrängung kostest so unendlich viel mehr Energie, als die ehrliche Auseinandersetzung mit den Schattenaspekten in unserem Business (Leben) und wie du schreibst ermöglicht erst das Hingucken dann den Sprung auf die nächste Stufe.

      Liebe Grüße!
      Lydia

  2. Hallo Lydia,

    danke Dir für den Perspektivwechsel. Für mich sind das Setzen kleiner aber konsequenter Schritte / Etappen und das Wissen um mein Warum die wichtigsten (An-)Treiber für mein Durchhaltevermögen.

    Darüberhinaus ist es auch wichtig, bei allem Durchhaltewillen, auch für freie Zeit und Abwechslung zu sorgen – unabdingbar zur Erholung für Körper und Geist.

    Fussige Grüsse, Jana

    1. Hey Jana,

      gern geschehen und vielen Dank für deinen Kommentar!
      Oh ja, sehr wichtig – sich Auszeiten nehmen. Und das Thema Abwechslung, das schreib ich mir mal auf meine Liste, vielleicht gibt es da beizeiten mal einen eigenen Artikel dazu 🙂 Danke für die Anregung!

      Alles Liebe
      Lydia

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